Autobahn A5

A5 Nord/Weinviertel Autobahn „Abschnitt Schrick – Poysbrunn Baulos 04“ – Walterkirchen / Niederösterreich

Durch den Bau der A5 kommt es zu einer wesentlichen Entlastung der Anrainer der bestehenden B7 Brünner Straße. Durch die Ortsdurchfahrten von Erdberg, Wetzelsdorf, Poysdorf und Drasenhofen werden nach Fertigstellung der A5 täglich tausende Kraftfahrzeuge weniger fahren und es kommt zur Minimierung von Verkehrsbehinderungen, Staubildung und Unfällen.

Die A5 Nord/Weinviertel Autobahn verläuft vom Knoten Eibesbrunn (A5/S1) über Wolkersdorf bis zur Staatsgrenze bei Drasenhofen und gehört zu den wichtigsten Straßenbauprojekten Niederösterreichs. Sie dient der infrastrukturellen Erschließung des nördlichen Weinviertels.
Der gegenständliche Bauauftrag umfasst im zweiten Bauabschnitt – Schrick – Poysbrunn das Baulos 04 mit einer Länge von 7,4 km.

Das Baulos 04 beginnt bei km 34,000, ca. 400 m nördlich der Ast. Wilfersdorf Nord (B7). Dabei werden der Scherrunsengraben, der Furtenbach, der Ginzersdorfer Bach und der Poybach gequert.
Bei der Querung der L20, zwischen Walterskirchen und Großkrut, wird die Ast. Walterskirchen (bei km 40,7) gebaut. Unmittelbar nach dem Ende der Ein- und Ausfahrtsstreifen der Anschlussstelle endet das Baulos 04 bei km 41,400. Aufgrund des kupierten Geländes liegt die Trasse im Längenschnitt abwechselnd im Damm bzw. Einschnitt.

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Zwangspunkte in der Höhenlage ergeben sich vor allem bei der Querung der Gerinne.
Bedingt daraus ergeben sich Dammhöhen von bis zu 10m sowie Einschnittshöhen von bis zu 17m. Das dabei anfallende Abtragsmaterial wird bei den Dammschüttungen wieder eingebaut. Überschüssiges bzw. für technische Schüttungen nicht geeignetes Material wird zur Geländemodellierung Lichtenstein gebracht und dort verwertet.
Nach Durchführung der Abtragsarbeiten erfolgen nun die Entwässerungsarbeiten und die Unterbauarbeiten.
Die Oberflächenwässer der Verkehrsflächen werden nach einer Vorreinigung im Absetz-und Filterbecken gedrosselt zu den Vorflutern ausgeleitet.

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Die Herstellung der Brückenkonstruktionen reicht von konventionell bis integral gelagerten Brückenobjekten mit bis zu 5 Feldern, Stützweiten bis zu 23m, Tragwerkslängen von Widerlager zu Widerlager bis zu 106,25m.
Zu den technischen Besonderheiten zählen die qualitative und quantitative Optimierung der Brückenquerschnitte, die Anpassung der Sondergründung auf abweichend vorgefundene und durch Ausführungsoptimierung geänderte Anlageverhältnisse, sowie Sondermaßnahmen aufgrund bodenmechanisch ungeeignete, Rahmenbedingungen (durch Überlastschüttungen, Sonderpfahlbemessung).

Ebenso erfolgt die Herstellung von Kleinbauwerken aus Ortbeton und/oder Fertigteilen, baulicher Brückenausstattung, Brückenrandbalken und ähnlicher Bauteile/-werke.

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