KW Stanzertal

Der gegenständliche Bauauftrag umfasst alle bergmännischen Vortriebs- und Betonarbeiten, den Erdbau mit der Herstellung der Felslagerstätte bei der ARA Flirsch, die Arbeiten zum Stahlwasserbau sowie die Herstellung der Portalbauwerke.

Der Druckstollen wurde auf einer Länge von ca. 3.900 m im mechanischen Vortrieb mithilfe einer offenen Hartgesteins-Tunnelbohrmaschine mit einem Ausbruchsdurchmesser von 3,80 m vorgetrieben.

Stanzertal Durchschlag Druckstollen TBM  Stanzertal Flachstrecke Kruemmerrohr  Stanzertal Lotschacht Wasserschloss

Der Zugangsstollen zum Triebwasserweg, der Einlauf- und der Rohrstollen wurden im zyklischen Sprengvortrieb nach dem Prinzip der Neuen Österreichischen Tunnelbauweise (NÖT) aufgefahren. Im Lotschacht und im Belüftungsschacht wurde das Alimak-Verfahren mit konventionellem Nachriss ausgeführt.

Der gesamte Speicherstollen wird mit einer Innenschale aus Faserspritzbeton ausgekleidet. Der Lotschacht wird mit hinterbetonierter Stahlpanzerung ausgeführt. Die Anbindung an das Krafthaus in Strengen erfolgt über einen Rohrstollen und eine erdverlegte Stahlrohrleitung.

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