KW Stadl-Paura

Im Bereich der Wehranlage des im Jahr 1901 in Betrieb genommenen und im Jahr 1999 aufgelassenen Kraftwerkes der Hitiag Leinen AG errichtet die Arbeitsgemeinschaft für die Energie AG Oberösterreich ein neues Laufkraftwerk.

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Das neue Kraftwerk soll bei einer Nennfallhöhe von 5,35 m und einer Ausbauwassermenge von 90 m³/s mit zwei Kaplanturbinen eine Leistung von 3,6 MW erreichen.
Die Hauptarbeiten wurden im Jahr 2012 durchgeführt. Das zentrale Augenmerk beim Betonbau im Krafthaus, musste auf die doppelt gekrümmten Verzugsschalungen im Ein- und Auslaufbereich gelegt werden. Die Herstellung des Primärbetons hatte mit einer Passgenauigkeit von nur wenigen Zentimetern zu erfolgen, da die Rohrturbinen im Ganzen, Stützschaufelring und Saugrohrkonus in einem Stück, eingebaut wurden. Die Abschalung des Sekundärbetons musste dann an die Turbinenrohre angepasst werden.

Ab Jänner 2013 wurden umfangreiche ökologische Baumaßnahmen durchgeführt. Neben einer Vertical Slot Fischaufstiegshilfe wurde ein Fischaufstieg in Form eines Naturbaches inklusive Biotop und ein so genannter „Borstenfischpass“ errichtet. Weiters wurde ein Traun Altarm, der so genannte „Leierbachast“, unter ökologische Begleitung renaturiert. In das bestehende Stadlerwehr wurde eine Dotieranlage für den so genannten Mitteltaba Altarm eingebaut.

 

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