Umbau Bahnhof Herzogenburg - Niederösterreich
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AUFTRAGGEBER |
ÖBB Infrastruktur Bau AG, Amt der NÖ. Landesregierung |
| BAUZEIT | März 2009 - September 2010 |
| PROJEKTART | Ingenieurbau-und Erdbauarbeiten |
| AUSFÜHRUNG | in Arbeitsgemeinschaft |
| PROJEKTDATEN | Erdaushub und -abtrag, Schüttungen | ca. 65.000 m3 |
| Schalung | ca. 8.900 m2 | |
| Beton | ca. 7.100 m3 | |
| Bewehrung | ca. 470 t |
Die Baumaßnahme Umbau Bahnhof Herzogenburg gliederte sich im Wesentlichen in zwei Bereiche:
UMBAU DES BAHNHOFS
Im Bereich des Bahnhofs Herzogenburg erfolgte in großen Abschnitten die Herstellung bzw.
die Erneuerung des Unterbaus von neuen bzw. bestehenden Gleisanlagen. In diesem Zusammenhang wurden auch umfangreiche Entwässerungsmaßnahmen (Kanäle, Versitz-becken, Retentionskammern, Tiefen-entwässerungen, etc.) gesetzt sowie Kabelwege für Signal-, Telekom- und Energieanlagen errichtet. Weiters wurden ein Inselbahnsteig und ein Randbahnsteig mit Längen von jeweils 160 m und ein Personendurchgang samt Bahnsteigszugängen errichtet. Darüber hinaus wurden im gesamten Bahnhofsbereich Lärmschutzwände und diverse Straßen und Begleitwege hergestellt.
UNTERFÜHRUNG WIENER STRASSE
Für Niveaufreimachung der Eisenbahnkreuzung der Strecke Tulln – St. Pölten Hbf. in km 36,138 mit der Landesstraße L110 (Wiener Straße) war zunächst der Einbau einer Hilfsbrücke samt Fundamenten erforderlich. Danach erfolgte die Errichtung des Wannenbauwerks als „Weiße Wanne“ in insgesamt 17 Blöcken und die Herstellung der Eisenbahnbrücke in Form eines Plattentragwerkes (d = max. 97 cm) samt anschließendem Seitenverschub in die definitive Lage. Die Arbeiten für das Wannenbauwerk wurden innerhalb einer ausgesteiften, teilweise geankerten Spundwandumschließung
in zwei Abschnitten und während laufender, großteils offener Grundwasserhaltung ausgeführt. Die Entwässerung der Wanne erfolgt über ein Pumpwerk am Tiefpunkt in ein Absetz- und Filterbecken. Ebenfalls im Leistungsumfang enthalten waren die zugehörigen Straßenbau- und Brückenausrüstungsarbeiten.




