ÖBB-Streckenausbau Wernstein-Oberösterreich
| AUFTRAGGEBER |
ÖBB Infrastruktur Aktiengesellschaft |
| BAUZEIT | Jänner 2010 - Juni 2011 |
| PROJEKTART | Betonarbeiten für Unterführungsbauwerke Erdarbeiten und Straßenbau Entwässerungs-und Kabelarbeiten |
| AUSFÜHRUNG | Eigenbaustelle |
| PROJEKTDATEN | Länge des Bauloses | 2,5 km |
| Errichtung von Steinsätzen | 170 m | |
| Dammschüttungen | ca. 12.000 m3 | |
| Erdaushub | ca. 40.000 m3 | |
| Neue Kabelstrecke | ca. 60 km |
Über die gesamte Bauloslänge wird der bestehende Dammquerschnitt auf das Hochleistungsprofil ausgebaut. Im Endausbau bedeutet dies, dass die Gleisachsen um 70 cm auseinander gerückt werden und somit ein Gleisabstand gemäß HL-Richtlinien von 4,70 m erzielt wird.
Das Projekt umfasst umfangreiche Erdbaumaßnahmen bzw. Erdaushub für Bahngräben, Böschungseinschnitte und Begleitwege. Einschnittserweiterungen werden mit Böschungsneigungen 2:3 hergestellt und weitgehend mit Kokosfasermatten abgedeckt. Örtlich sind dreidimensionale Böschungsgitter sowie Steinschlichtungen zur Böschungsstabilisierung herzustellen und entlang der Bahntrasse Steinsätze zu errichten. Im Rahmen des Bauloses werden insgesamt acht Unterführungsbauwerke (Objekte Q1 bis Q7 bzw. Objekt Q14) erneuert bzw. zum Teil generell neu errichtet. Diese Bauwerke sind einerseits Straßenunterführungen und andererseits neue Stahlbetondurchlässe für Gewässerausleitungen.
Beim Unterführungsobjekt Q4 wird ein Stahlbetonrohr DN 1500 im hydraulischen Teilschnittvortriebsverfahren durch den Bahndamm vorgetrieben. Die Unterführungsobjekte Q2, Q6 und Q7 werden komplett in Ortbeton im Schutze von Hilfsbrücken hergestellt. Für die Streckenentwässerung sind entlang des gesamten Bauloses Bahngräben und Drainageleitungen DN 200 – DN 400 herzustellen. Weiters wird auf eine Länge von ca. 400 m die Gemeindestraße verlegt.
Im Zuge des Projektes wird die gesamte Strecke vom Bahnhof Wernstein bis zur Staatsgrenze neu verkabelt. Hierbei müssen ca. 20 Trassenquerungen für Streckenkabel zum Teil in Form von Pressungen bzw. mit offenem Aushub hergestellt werden. Entlang des gesamten Bauloses wird ein neuer Kabeltrog verlegt und neue Mast- bzw. Signalfundamente sowie Fernsprechanlagen samt zugehörigen Vorplätzen sind zu errichten. Im Anschluss an die Unterbauarbeiten wird im gesamten Streckenabschnitt der Oberbau (Frostkoffer und Gleisschotter) mit einer gleisgebundenen Aushubmaschine (AHM-Einsatz) erneuert.






