Erweiterung Kläranlage - Wiener Neustadt / Niederösterreich
| Auftraggeber | Angerlehner Hoch - und Tiefbau GmbH |
| Bauzeit | August 2009 - Oktober 2010 |
| Projektart | kf-Wert Reduktion mittels Rüttelverdichtung |
| Ausführung | Eigenbaustelle |
| Projektdaten | Rüttelverdichtung 45.200 m3 |
Der Abwasserverband Wiener Neustadt passte die bestehende Abwasserreinigungsanlage mit dieser Baumaßnahme den aktuellen gesetzlichen Anforderungen laut Wasserrechtsgesetz -Novelle 1990 an.
In diesem Zusammenhang erfolgte eine Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage von 230.000 auf 260.000 EGW durch die Errichtung von zwei Belebungsbecken, einem Nachklärbecken und einem Regenbecken.
Um die Becken in Trockenbauweise herstellen zu können, wurde in einer von Spundwänden umschlossenen Baugrube (Tauchwände) mittels Tiefenverdichtung (kf -Wert Reduktion) der Boden so verbessert, dass die anfallende Pumpwassermenge wesentlich reduziert (10-²) werden konnte.
Die Tiefenverdichtungsarbeiten wurden mit einem Hydraulikbagger mit Verstellausleger („Stitcher“) und einer elektronischen Vertikalitätsmesseinrichtung mittels Torpedo-Rüttler-V23 durchgeführt. Als Spülmedium wurde Druckluft eingesetzt. Um die Durchlässigkeitsreduktion vollflächig gewährleisten zu können, wurde jeweils auf die Bodenbeschaffenheit abgestimmtes Material zugeführt.
Geologie
Deckschicht, Sande – Schluffe mit heterogenen Einschlüssen bzw. Einlagerungen aus Tonen, Kiesen und organischen Bestandteilen, Mächtigkeit 1,7 m linear ansteigend auf 6,1 m, „Wiener Neustädter Schotter“, sandiger Kies mit mitteldichter bis dichter Lage.




