Baugrube Wirtschaftsuniversität Wien - Stadt Wien
| AUFTRAGGEBER | ARGE Baugrube WU |
| BAUZEIT | Februar 2010 - Oktober 2011 |
| PROJEKTART | Baugrubenumschließung. und Sicherung |
| AUSFÜHRUNG | Eigenbaustelle |
| PROJEKTDATEN |
Baugrubenumschließung | |
| Schmalwand | ca. 24.500 m2 | |
| DSV | ca. 350 m2 | |
| Baugrubensicherung | ||
| rückverankerte Spundwand | ca. 6.000 m2 | |
| Wasserhaltung - Absenkfläche | 75.000 m2 | |
| Bohrbrunnen | 13 Stk. | |
| Schachtbrunnen | 4 Stk. | |
| Grundwasserbeobachtungspegel | 4 Stk. |
An der Südportalstraße in 1020 Wien entsteht im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) der Neubau für die Wirtschaftsuniversität Wien . Für die Bauarbeiten im Grundwasserbereich wurde eine Baugrubenumschließung mittels Schmalwand hergestellt. Die Schmalwand bindet ca. drei Meter in den Stauer ein (Tiefe max. 20 m), dadurch wird eine „dichte“ Baugrube geschaffen. Unter den in Betrieb befindlichen bestehenden Kanalquerungen erfolgte die Abdichtung mittels Düsenstrahlverfahren. Während der Durchführung der Arbeiten im Grundwasserbereich wurde das Grundwasser in der Baugrube über Bohrbrunnen ca. sechs Meter abgesenkt - das Wasser wurde außerhalb der Dichtwand auf einem eigenen Grundstück in Versickerungsbecken bzw. Brunnen dem Grundwasser wieder zugeführt. 
Für die Aushubarbeiten wurde die Standsicherheit der Böschungen innerhalb der Schmalwandumschließung durch Bermen in entsprechender Neigung sichergestellt. In Bereichen, in denen aus Platzgründen eine Böschungssicherung mittels Berme nicht möglich war, wurde als Sicherung eine rückverankerte Spundwand vor der Schmalwand errichtet. Die Rammarbeiten (Schmalwand, Spundwand) wurden durch Erschütterungsmessungen kontinuierlich überwacht.
Geologie
Unter einer Deckschicht aus heterogenen Anschüttungen mit einer Mächtigkeit von 1,20 bis 3,80 m u.GOK folgen Aulehme und Ausande bis in eine Tiefe von 6,50 m u.GOK, darunter folgen Fein- bis Grobkiese des Donaualluviums. Ab einer Tiefe von ca. 10,00 bis 16,00 m u.GOK kommt der so genannte „Wiener Tegel“ zu liegen. Vereinzelt sind tertiäre Feinsandschichten mit einer Mächtigkeit bis zu 0,50 m über dem Stauer eingelagert.





